Generell gilt: Ein hoher Lichtschutzfaktor ist für Babys empfindliche Haut besser. Lichtschutzfaktor (LSF) 30 ist bereits recht hoch, aber wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, dann wählen Sie eine Crème mit LSF 50. Die meisten Sonnencrèmes für Babys sind aus gutem Grund mit LSF 50 ausgestattet.
Doch was sagen LSF und die Zahl dahinter eigentlich aus? Der Lichtschutzfaktor gibt Ihnen einen ungefähren Richtwert, wie lange Sie und Ihr Baby sich damit in der Sonne aufhalten können. Die Wissenschaft unterscheidet zwischen sechs Hauttypen, die jeweils unterschiedlich schnell einen Sonnenbrand erhalten. Babys mit ihrer besonders dünnen, empfindlichen Haut klassifiziert man im Allgemeinen als Typ 1. Das heisst, dass sie sich höchstens (!) zehn Minuten ohne Schutz in der Sonne aufhalten dürften. Besser ist es natürlich, Sie schützen die zarte Babyhaut durchgehend und setzen sie vor allem in den ersten Jahren keinem direkten Sonnenlicht aus.
Diese Zeit von zehn Minuten vervielfachen Sie nun mit dem Wert des Lichtschutzfaktors der Baby-Sonnencrème. Bei einem LSF von 50 erhalten Sie theoretische 500 Minuten Schutz. Allerdings raten Experten dazu, diese Zeitspanne zu halbieren, denn die LSF-Werte wurden im Labor ermittelt und sind realitätsfern. Damit kommen Sie auf effektive 250 Minuten, die Ihr Baby mit LSF 50 geschützt wäre. Das regelmässige Nachcrèmen ist dennoch ein absolutes Muss! Denn Wasser, Toben und Spielen tragen die Baby-Sonnencrème ab.