Biowindeln werden aus natürlichen Materialien wie zum Beispiel Baumwolle, hochwertigen Zellstoffen und auslaufsicherer Maisstärkefolie gefertigt. Um Feuchtigkeit möglichst lang zu halten und das Bettchen, den Strampler oder auch empfindliche Möbel nicht zu beschmutzen, ist eine wasserdichte Aussenhülle notwendig, die bei herkömmlichen Einwegwindeln aus einer dünnen Kunststofffolie besteht. Bei Öko-Windeln besteht dieser sogenannte “Wäscheschutz” aus Bio-Kunststoff, der bei Bewegung leicht knistert und vom Prinzip her biologisch abbaubar ist.
Die in einer Windel essenzielle Saugschicht wird bei Ökowindeln aus einem FSC-zertifizierten Zellstoff gefertigt, der die Nässe wie ein Schwamm sehr schnell und zuverlässig aufsaugt und, um den Babypopo möglichst lang trocken zu halten, direkt an sogenannte Superabsorber weitergibt. Superabsorber sind kleine, weisse Kügelchen und elementare Bestandteile in allen Einwegwindeln, um grosse Mengen an Flüssigkeit in Sekundenschnelle aufzusaugen und unter Druck festzuhalten. Empfindliche und zu Allergien neigende Babyhaut bleibt dadurch lang trocken und dank der integrierten Luftdurchlässigkeit von wunden Stellen verschont.
Ökowindeln verzichten auf chemische Inhaltsstoffe wie Feuchtigkeitsindikatoren, eingearbeitete Pflegelotions oder Duftstoffe und gleichen dies mit innovativen Lösungen wie beispielsweise Teeblatt-Extrakt aus. Aufgrund dessen eignen sich Bio-Windeln besonders gut zur Vermeidung von Windeldermatitis und für Babys mit Anfälligkeit für Hautirritationen.