Hitzepickel
Hitzepickel – hirsekorngrosse, wasserhelle Bläschen –treten ebenfalls sehr häufig auf. Der Hautausschlag zeigt sich meist an bedeckten Stellen des Körpers und wird durch starken Schweissfluss verursacht. Das liegt daran, dass viele Eltern befürchten, ihrem Kind sei zu kalt und deshalb ziehen sie es zu warm an. Luftige, nicht zu dicke Kleidung verhindert die Hautprobleme. Hitzepickel lassen sich gut mit einer Zinksalbe oder einem Babypuder behandeln, welche die Pickel austrocknen. Wird der Hautausschlag von Juckreiz begleitet, empfiehlt sich der Gang zum Kinderarzt.
Nesselsucht
Leidet Ihr Baby plötzlich unter roten Flecken, die ungefähr so gross wie eine Zwei-Euro-Münze sind, handelt es sich um eine Nesselsucht, die entweder an einzelnen Stellen oder am ganzen Körper auftritt. Die Nesselsucht stellt eine allergische Reaktion des kleinen Körpers auf die unterschiedlichsten Substanzen dar – von Nahrungsmitteln, über Tierhaare, bis hin zu Pflanzen oder Arzneimittel. Allerdings ist die Nesselsucht vollkommen ungefährlich, der damit verbundene Juckreiz kann für das Baby schnell unangenehm werden. Am besten lindern Sie das Jucken, in dem Sie die betroffene Haut kühlen. Meist verschwinden diese Hautprobleme jedoch so schnell wieder, wie sie gekommen sind, ansonsten sollten Sie Ihr Baby einem Kinderarzt vorstellen.
Windeldermatitis
Ein geröteter und wunder Po weist auf einen Windelausschlag hin, der bei jedem Baby mindestens einmal vorkommt. Meist beginnt die Windeldermatitis mit kleinen roten Punkten, die bei den Babys schnell zu grossen Flecken werden, typisch sind auch offene nässende Stellen. Ohne Behandlung kann sich die Entzündung weiter ausbreiten. Wichtig ist es bei einer Windeldermatitis, die betroffenen Hautstellen trocken zu halten. Auch eine Wundschutzcreme bringt den Babys Linderung. Verantwortlich für diese Hautprobleme ist das feucht-warme Milieu im Windelbereich, das die zarte Babyhaut reizt. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihr Baby regelmässig wickeln. Windeln, Feuchttücher und Wickelunterlage sollten Sie daher immer in ausreichendem Mass dabei haben, auch wenn Sie mit Ihrem Nachwuchs unterwegs sind. Aber auch die übermässige Verwendung von Pflegeprodukten sowie bestimmte säurehaltige Lebensmittel können diese Hautprobleme auslösen.
Blutschwamm
Bis zum zweiten Lebensjahr kann sich bei Babys ein sogenanntes Blutschwämmchen bilden. Bei Neugeborenen zeigt es sich zunächst vor allem in der Form eines kleinen Punktes, der sich allmählich in Grösse und Aussehen ändert und sich zu tiefroten blutgefüllten Knötchen entwickeln kann. Dabei handelt es sich um eine gutartige Fehlbildung der Blutgefässe, die sich meist von allein wieder zurückbildet.