Während sie sich durch das häufige Wechsel der Windeln in den ersten Wochen schnell an das Wickeln gewöhnt haben, tun sich viele Eltern schwer damit, die Baby-Augen zu pflegen. Zu viel Ehrfurcht haben sie davor, bei der Augenpflege etwas falsch zu machen. Wir erklären Ihnen, wie es geht:
Wattestäbchen oder gar Fingernägel haben bei der Augenpflege nichts zu suchen – zu gross ist die Gefahr, dass Sie dabei abrutschen und die Baby-Augen verletzen. Um die Verkrustungen in den Augenwinkeln zu entfernen, verwenden Sie bitte ein fusselfreies, feuchtes Tuch. Watte fusselt und ist daher nicht geeignet. Auch auf Feuchttücher sollten Sie besser verzichten, wenn Sie die Baby-Augen reinigen, weil die darin enthaltenen Stoffe Reizungen verursachen könnten. Weichen Sie das getrocknete Sekret vorher mit abgekochtem Wasser oder Muttermilch auf, damit es sich leichter entfernen lässt. Wischen Sie in den Baby-Augen immer von aussen nach innen zur Nase hin, da dies der natürliche Weg ist, in dem die Tränenflüssigkeit abläuft. Wenn Sie die Baby-Augen reinigen, sollten Sie zudem für jedes Auge ein eigenes Tuch benutzen.
Zusätzlich zum Reinigen der Baby-Augen können Sie die Pflege auch mit einer sanften Massage abrunden und dadurch den Abfluss der Tränenflüssigkeit unterstützen. Üben Sie dabei mit den kleinen Fingern sanften Druck auf den Übergang zwischen unterem Augenlid und Nase aus und vollführen Sie vorsichtige kreisende Bewegungen.