Die richtige Pflege für die Babyhaut

Die richtige Pflege für die Babyhaut

Wie viel Pflege braucht die zarte Babyhaut? Die Haut von Ihrem Baby ist eher rau und trocken? Keine Sorge: Unsicherheiten in der ersten Zeit mit einem Neugeborenen kennen die meisten Eltern und sind vollkommen normal. Doch mit den richtigen Tipps und der notwendigen Routine werden Sie in Kürze zum Experten, was die Hautpflege vom Baby betrifft. Obendrein bietet Ihnen die Zeit, in der Sie sich der Pflege Ihres kleinen Lieblings widmen, ausreichend Gelegenheit zum Kuscheln und Schmusen. So erfüllen Sie bei der Körperpflege nicht nur die physischen Bedürfnisse Ihres Babys, sondern legen auch den Grundstein für ein gesundes Urvertrauen.

Besondere Pflege für besonders sensible Haut: die optimale Hautpflege vom Baby

Hautpflege beim Baby

Kurz nach der Geburt ist die Haut Ihres Babys noch nicht vollständig entwickelt. So ist der Säureschutzmantel nicht komplett ausgebildet und die Haut ist fünfmal dünner als Ihre. Außerdem nimmt die Babyhaut im Vergleich zu der von Erwachsenen eine größere Oberfläche ein und trocknet viel schneller aus. Das ist auch der Grund, warum viele Neugeborene zu trockener Haut neigen. Mit der richtigen Hautpflege verwächst sich dieses Problem jedoch bald von allein. Hautpflege-Produkte fürs Baby, aber auch Hygieneartikel wie Feuchttücher sind besonderes mild und auf die besonderen Hautbedürfnisse abgestimmt. So wird zum Beispiel Calendula wegen ihrer hautberuhigenden Wirkung gern für die Babypflege eingesetzt. Dabei gilt als Grundsatz für die Pflege der Babyhaut wie bei vielen Dingen: Weniger ist mehr, denn auch auf zu viel Pflege reagiert die sensible Haut von Babys sehr empfindlich.

Baden: Spass und Hautpflege für das Baby in einem

Ein Bad im Babyeimer oder der Badewanne geniessen fast alle Babys. Neugeborene sollten allerdings erst baden, wenn der Rest der Nabelschnur abgefallen ist. Bei korrekter Nabelpflege ist das ungefähr fünf bis acht Tage nach der Geburt der Fall. Die optimale Temperatur für ein entspanntes Bad liegt bei 37 bis 38 Grad und lässt sich am besten mit einem speziellen Badethermometer messen. Länger als fünf Minuten sollte der Badespass in den ersten Monaten allerdings nicht dauern. Um die zarte Babyhaut beim Baden vor dem Austrockenen zu bewahren, empfiehlt es sich, einen milder Badezusatz wie beispielsweise Mandelöl ins Badewasser zu geben, ein Shampoo ist meist nicht notwendig. Nach dem Bad können Sie sich ausgiebig der Hautpflege und liebevollen Streicheleinheiten widmen. Ist Babys Haut richtig abgetrocknet, wobei Sie den Hautfalten besondere Aufmerksamkeit widmen müssen, können Sie sie mit einer Creme, Lotion oder einem Babyöl eincremen. Die meisten Babys empfinden die sanfte Massage als wohltuend. Ein- bis zweimaliges Eincremen ist für die Hautpflege vom Baby vollkommen ausreichend.

Creme und Lotion für empfindliche Hautpartien

Babyhaut pflegen

Besondere Pflege benötigt die empfindliche Babyhaut, wenn es draussen kalt ist. Durch die Kälte, aber auch durch die trockene Heizungsluft wird die Haut extrem beansprucht. Hier eignet sich eine Wind-und-Wetter-Creme mit hohem Fettgehalt zum Eincremen, denn das Fett verhindert, dass die Creme auf der Haut gefriert. Besondere Aufmerksamkeit bei der Hautpflege erfordert auch der Windelbereich, denn selbst bei regelmässigem Windeln können sich wunde Stellen bilden. Hier bringt eine reichhaltige Wundschutzcreme den sensiblen Hautpartien schnell und schonend Linderung. Neigt Ihr Baby zu einem wunden Po, können Sie auch eine besonders hautfreundliche Windel ausprobieren – wie Swilet – die Babywindel, in der der Windelbereich atmen kann. Extreme trockene Babyhaut verwöhnen Sie sanft mit einer speziellen Pflegemilch oder -lotion. Hautunreinheiten sollten Sie dagegen von der Babypflege aussparen – kleine Pickel sind bei vielen Babys in den ersten Monaten ganz normal und verschwinden bald von selbst.


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